Kamera

Uns hat schon mehrfach die Frage bezüglich unserer Kamera Ausrüstung erreicht.

Nachdem in Venedig unsere alte spiegellose Samsung Kamera den Geist aufgegeben hatte, haben wir uns auf der Suche nach einer neuen Kamera gemacht. Da ich (Sebi) unbedingt eine Kamera mit Spiegel haben wollte stand schon mal fest, dass es eine Spiegelreflexkamera werden würde. Daraufhin haben wir ganz viele Testberichte gewälzt, denn für uns war entscheidend, dass sie nicht so schwer ist (gerade im Hinblick auf unsere Reise) und möglichst ein breites Einsatzspektrum hat. Sowohl Canon als auch Nikon bieten für alle Preisklassen sehr ähnliche Kameras an. In unserer mittleren Preisklasse hatte aber die Canon Kamera die Nase vorne. Zudem fotografieren vielen unserer Freunde und mein Vater mit einer Canon, sodass man sich eventuell nach der Reise auch mal ein Objektiv leihen kann. Also schlussendlich haben wir uns die Canon 200D geholt.

Quelle: https://brain-images-ssl.cdn.dixons.com/2/5/10167152/u_10167152.jpg

Man kann im manuellen Modus alle Einstellungen selber steuern (sehr wichtig zum fotografieren der Sterne und für den Einsatz des ND Filters), hat mit dem EFS Bajonette eines der gängigen Objektivanschlüsse außerhalb der Vollformat-Kameras, einen für die Preisklasse großen Chip und der Kamera-Body wiegt nicht so viel. Zudem haben wir uns fest vorgenommen alles in RAW Format aufzunehmen, um in der Nachbereitung das maximal mögliche aus den Bildern herauszuholen. Da wir uns aber dazu entschlossen hatten den Laptop daheim zu lassen und nur mit einem leistungsstarken Tablet mit einer mobilen Version von Photoshop, ist uns leider erst während der Reise aufgefallen, dass wir mit der mobilen Version gar keine RAWs bearbeiten können. Um so glücklicher sind wir nun, dass wir alle Fotos sowohl in RAW als auch in JPEG haben. Die JPEG lassen sich eingeschränkt unterwegs bearbeiten. Für die Sicherung der ganzen Fotos (pro Bild ca, 35mb in RAW und 8mb in JPEG) haben wir eine leichte externe Festplatte mitgenommen.

Da wir viel auf das Gewicht achten mussten, war mir eigentlich klar, dass wir nicht mehrere Objektive mit uns schleppen können (Elena musste davon überzeugt werden), sodass wir uns für ein Objektiv mit einem breitem Einsatzspektrum entschieden. Wir kauften also zu dem Kamera-Body das Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS Objektiv .

Quelle: Canon Homepage

Dies stellte sich auch als sinnvolle Investition heraus, da ein ständiges Objektiv Wechsel sehr anstrengend ist.

Denn in Australien haben wir uns nämlich noch ein zweites Objektiv geholt und zwar ein Ultraweitwinkel-Objektiv. Aufgrund der etwas günstigeren Preise für Pbjektive und der MwSt Rückerstattung entschieden wir uns das Canon EFS 3.5-4.5mm USM Objektiv zu kaufen.

Quelle: Canon Homepage

Dank eines ausgehandelten Discount liegen wir mit dem Kauf sogar unter der deutschen Einfuhrzollgrenze von 430 Euro. Mit dem Objektiv lässt sich ein deutlich größerer Winkel fotografieren, was gerade bei Landschaften und Gebäuden sehr interessant ist. Hier mal ein Vergleich:

Zoom Objektiv oben / Weitwinkel unten

Wie bereits oben erwähnt war es seit Start der Reise unser Ziel den Sternenhimmel zu fotografieren. Dies funktioniert leider ohne Stativ nicht, sodass wir uns ein verhältnismäßig leichtes Stativ zugelegt haben. Dieses Stativ hat aber durch den nicht freundlichen Umgang mit dem Gepäck am Flughafen bereits schon Schaden genommen, aber für den Preis war es vollkommen in Ordnung. Es ist auch nachwievor im Einsatz wird aber wohl bald hier in Asien ausgetauscht werden.

Elena und ich lieben Wasserfälle. Um diese richtig gut zu fotografieren zu können nutzen viele Fotografen einen ND Filter. Dieser dunkelt die Linse erheblich ab (gibt unterschiedliche Stärken), sodass man auch bei Tageslicht sehr lange das Bild belichten lassen kann (Stativ wird hierfür natürlich auch gebraucht). Die lange Belichtung erzeugt bei Wasserfällen dem Fleißeffekt oder lässt bei belebten Plätzen alles was sich bewegt verschwinden. Hier ein paar Beispielfotos:

Oben ohne ND Filter / unten mit ND Filter


Oben ohne ND Filter / unten mit ND Filter

Neben der normalen Kamera haben wir aber auch eine Actionkamera für Videos und Unterwasserfotos dabei. Ich hatte vorher schon mit der damals aktuellen GoPro Hero 6 geliebäugelt.

Quelle: https://www.lelong.com.my/gopro-hero-6-black-hero6-black-waterproof-action-camera-official-fotoshangrila-F533653-2007-01-Sale-I.htm

Meine Großeltern schenkten uns diese dann kurzerhand zu Weihnachten. Die Einsatzmöglichkeiten sind enorm! Aber gerade der Vorteil, dass sie bis 10m wasserdicht ist, ist für uns super da wir gerne schnorcheln und tauchen gehen und dies ohne Gehäuse möglich ist. Zudem macht die GoPro Fotos und Videos in einem Winkel von 170 Grad, sodass man viel festhalten kann. Hier ein paar Videos und Fotos als Anschauungsmaterial:

Vor der Anschaffung der Canon Kamera hatten wir auch mit eine Drone geliebäugelt und zwar natürlich der Mavic Pro Air. Die zu diesem Zeitpunkt unangefochtener Marktführer. Nachdem wir uns aber mit dem Bestimmungen für Dronen unserer geplanten Ziele beschäftigt haben, entscheiden wir uns keine mitzunehmen. Denn gerade die südamerikanischen Länder sind da sehr kompliziert. Es gibt oft nichts wirklich offizielles, aber am Flughafen oder an der Grenze muss aufgrund des hohen Wertes mit einer Verzollung (die teilweise über Neupreis liegt!) oder mit der Abnahme der Drone gerechnet werden. Dies wollten wir dann nicht riskieren. Hier in Asien, aber auch in Australien, wäre eine Drone in den meisten Fällen gar kein Problem gewesen, sodass wir es sehr schade finden keine dabei zu haben.