Tage 1 und 2 in Peru

Nach nur knapp 27 Stunden Busfahrt kamen wir um kurz vor 12 Uhr in Lima an, hoben Geld ab (Soles – hier wird nämlich in Sonnen gezahlt [wörtliche Übersetzung von Soles]) und machten uns auf den Weg mit dem Bus zu unserer Airbnb. Dass uns der Bankautomat nur Scheine von 50 und 100 Soles rausgegeben hatte störte uns nicht, in Ecuador hatten uns Busfahrer bei einem Fahrpreis von 0,50$ auf unsere 20$ Note rausgegeben – in Münzen versteht sich. Hier stellte ein 50 Soles Schein (umgerechnet ca. 13€) allerdings schon ein Problem dar. Der Busfahrer nahm uns trotzdem mit und gab uns – wie sich später herausstellen sollte – 20 Soles in Falschgeld heraus. Der Schaden hält sich bei einem Wert von nur gut 5€ in Grenzen, ist aber als erster Eindruck von Peru leider suboptimal.

Unsere Airbnb fanden wir ohne Probleme dafür mit viel Freude: unsere Gastgeberin war supersympathisch, wir hatten schnelles Internet, hatten eine tolle Lage direkt in Miraflores und direkt nebenan war ein Cafe, in dem man frühstücken kann und dass das Fußballspiel am nächsten Morgen Deutschland gegen Südkorea übertragen sollte. Für unser Frühstück war damit also auch schon gesorgt.

Der Tag war ja noch einigermaßen jung, daher begaben wir uns nach einer Kaffeepause in die Altstadt. Leider gab die Altstadt nicht viel her, zwar gibt es viele schöne und alte Gebäude, doch in jedem ist ein Laden unten drin, sodass sich Fotos nicht lohnten.

Auf dem Weg zu unserer Unterkunft besuchten wir noch einen Park mit Wasserspiel. Es war mittlerweile dunkel geworden.

Auf dem Rückweg zur Unterkunft kauften wir für die kommenden Tage ein, ‚zuhause‘ angekommen kochten wir dann nur noch und aßen zu Abend.

An Tag 2 haben wir erstmal nebenan gefrühstückt und das Fußballspiel geschaut. Leider war uns nicht klar, dass für Südamerikaner das Spiel Mexiko gegen Schweden viel spannender ist und daher auch nur dieses Spiel im Fernsehen übertragen wird. Die Besitzer des Cafes waren aber supernett und haben uns für einen Internetstream ihren Laptop zur Verfügung gestellt. Nach diversen Problemen mit dem Internet haben wir die Niederlage dann teils auf dem Handy, teils auf dem Laptop mitverfolgt.

Satt gegessen und enttäuscht vom Spiel haben wir danach die nähere Umgebung unserer Unterkunft Miraflores erkundet. Zuerst haben wir Huaca Pucllana, eine 23m hohe Pyramide aus der Vorinkazeit, besichtigt.

Für den Eintritt und die einstündige Führung auf englisch zshlt man hier pro Person 12 Soles, also gut 3€. Der Besuch hat sich dafür in jedem Fall gelohnt.

Im Anschluss machten wir uns auf den Weg zum Strand. Leider erfüllte der Strand so gar nicht unsere Erwartungen, da er sehr schlecht begehbar und direkt an einer Autobahn gelegen ist.

Dennoch haben wir hier einige Zeit im Park verbracht (mit öffentlichem WLAN) und über das Internet sogar „nach Hause telefoniert“.

Zwar waren wir in Miraflores im angesagtesten und schönsten Stadtteil Limas, dennoch war die Stadt für uns nicht so aufregend wie andere Großstädte dieser Größenordnung wie z.B. London.

Weitere Bilder unserer ersten Tage in Peru findet ihr in unserer Galerie.

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