Tage 7 bis 10 in Ecuador

Tag 7 begann wie gewohnt bewölkt aber immerhin haben wir wunderbar und störungsfrei geschlafen. Es stand zur Wahl Cuenca zu erkunden oder in den nahegelegenen Nationalpark Cajas zu gehen. Da das Wetter nur mäßig aussah, entschlossen wir uns in die Stadt zu gehen und für den nächsten Tag auf besseres Wetter zu hoffen. Also erkundeten wir die Altstadt und tauchten im Museum Pumapungo erstmals in die Geschichte der Inka ein.

Im Anschluss mussten wir (ja wir mussten) shoppen gehen. Denn ich als Frau habe mal wieder vermeintlich auf das wichtigste geachtet, nämlich darauf, dass Sebi seinen Kram für die Reise ordentlich packt, und habe daher den Inhalt meines Rucksacks vernachlässigt. So hatte ich nun für kalte Tage 4 lange, dicke und platzintensive Wollpullover dabei, aber nur eine lange Hose. Also ging es für uns zwangsläufig (und wir hätten selbstverständlich keinen Spaß dabei ?‍♀️) shoppen. Da in Cuenca in den Bussen ein Chipkarensystem herrscht und man nicht bar bezahlen kann, mussten wir die gesamte Strecke von 45 Minuten hin und zurück zu Fuß gehen. Daher war der Tag nach dieser Shoppingtour auch schon vorbei.

Wir hatten uns erneut auf eine ruhige und erholsame Nacht gefreut und wurden leider enttäuscht. Laute Störgeräusche insbesondere vom Verkehrslärm (in Kombination mit nur einfach verglasten Fenster) waren wir bereits gewöhnt, in dieser Nacht erwartete uns in unserem Hotel jedoch eine Schlägerei direkt vor unserem Zimmer in die, der Lautstärke nach zu urteilen, mindestens 10 Personen verwickelt sein müssten, inkl. Polizeieinsatz.

Tag 8 an sich begann daher etwas später und wettertechnisch leider nicht besser als der Vortag. Dennoch wollten wir in dem Nationalpark, wir hatten nämlich gehört, dass man Unmengen an Alpakas und Lamas sehen soll. Doch zuerst stand für uns das Spiel Deutschland gegen Mexiko an. Da das Spiel in Ecuador Ortszeit um 10 Uhr morgens lief war es eine Kunst eine Bar zu finden, die für uns schon auf dem Weg Richtung Nationalpark liegt, um diese Uhrzeit offen hat und das Spiel überträgt. Wir haben eine gefunden (auch wenn wir die ersten 10 Minuten des Spiels verpasst haben) und das Spiel mit Mexikanern, Chilenen und Ecuadorianern gesehen.

Nach der enttäuschenden Niederlage ging es für uns bei nach wie vor schlechtem Wetter in den Nationalpark.

Anders als erwartet müssten wir uns im Nationalpark in keine Besucherliste eintragen und keinen Eintritt bezahlen ??? dafür begann es direkt bei betreten des Nationalparks zu regnen.

Leider haben wir, vermutlich wegen des Wetters, keinerlei Lamas oder Alpakas gesehen, dafür tolle Ausblicke:

Den Wanderweg von 5,5 Stunden (für gut 3km) haben wir nicht vollständig geschafft, haben uns vor der Schließung des Parks dafür noch mit einer heißen Schokolade gestärkt, bevor es für uns hieß den Rückweg zur Unterkunft anzutreten.

An Tag 9 stand die weiterreisen nach Guayaquil an, denn von dort aus ging es an Tag 10 auf die Galapagos-Inseln. Kurz bevor wir für 4 Stunden in den Bus von Cuenca nach Guayaquil gestiegen sind, kam eine ungute E-Mail von der Airline unseres Fluges auf die Galapagos-Inseln.

Man teilte uns (immerhin 24 Stunden vor Abflug) mit, dass wir einen Flug gebucht hätten, der ausschließlich für Inländer zugänglich sei. Daher waren wir den letzten Tag vor Abreise auf die Galapagos-Inseln damit beschäftigt zu retten was zu retten war.

Wie das Drama um die Galapagos-Inseln ausgegangen ist erfährt ihr allerdings im nächsten Blog!

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