Tage 11 bis 13 in Costa Rica

An Tag 10 sind wir von Drake Bay nach Quepos gefahren, zu unserer letzten Station für Costa Rica. Dort angekommen haben wir unser Zimmer in einem super schönen Guest-House bezogen, das wir über Airbnb gebucht hatten, und sind noch für einige Stunden an den Strand gegangen.


Tag 11 war leider sehr verregnet, schon morgens um 6 Uhr sind wir von starkem Regen aufgewacht, der leider den gesamten Tag angehalten hat. Aber, seien wir ehrlich, den Regen waren wir ja mittlerweile schon gewohnt. Wir haben daher für die ersten Stationen in Ecuador Unterkünfte gebucht und ein wenig Planung gemacht. Später waren wir noch beim Frisör, weil Sebi’s Haare waren ihm seit Tag 1 ein Dorn im Auge. Im wahrsten Sinn des Wortes.


An Tag 12 haben wir den Nationalpark Manuel Antonio besucht. Dieser Besuch sollte sich als das Highlight der Costa Rica Reise herausstellen. Während wir bisher bereits begeistert waren auf einer geführten Tour ein oder zwei ‚große‘ Tiere zu sehen, haben wir hier ohne Guide die ganze Bandbreite an ‚großen‘ Tieren zu Gesicht und vor die Linse bekommen.

Wir haben Faultiere gesehen, ausgewachsene und Babys.

Wir haben Kapuzineraffen gesehen, kein bisschen menschenscheu, haben mich mit Rinde beworfen und anderen Besuchern ihr Essen aus der Tasche geklaut – selbst schuld eigentlich, wer nimmt auch Bananen mit und ärgert sich dann, dass die Affen auch mal probieren wollen?!

Außerdem hat sich ein (ebenfalls kein bisschen menschenscheuer) Waschbär am Strand herumgetrieben.

Und faszinierende bunte Krabben, die offensichtlich im Wald leben, sind uns vor die Kamera gekrabbelt.

Auch die eine oder andere Beutelratte haben wir gesehen, die wollten allerdings nicht von uns fotografiert werden, sondern haben die Flucht ergriffen.

Einige Glückliche konnten sogar Brüllaffen sehen. Wir selbst haben sie immer wieder gehört, haben sie aber leider nicht gesehen.

Der Tag war einfach grandios und abwechslungsreich. Denn der Nationalpark punktet nicht nur mit wahnsinnig vielen Tieren, sondern auch mit tollen Wanderwegen inkl. Aussichtspunkten und 2 Stränden, die ausschließlich über den Nationalpark erreichbar sind.


An Tag 13 hieß es für uns schon wieder Abschied nehmen von Costa Rica. Auf dem Weg zum Flughafen haben wir allerdings noch einen kleinen Abstecher zur Krokodilbrücke nach Tarcoles gemacht. Hier kann man von einer öffentlichen Brücke riesige und vor allem unheimlich viele Krokodile in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.

Uns trennten hier keine Zäune oder Absperrungen, sondern lediglich einige Meter von den Krokodilen. Wer unseren Blog verfolgt hat weiß, dass ich tierische Angst vor Krokodilen habe. Aber aus dieser Entfernung und da sie sich nahezu gar nicht bewegt haben, war es tatsächlich im Ordnung für mich ?

Leider wurde in den 6 Tagen mit Mietwagen versucht in das Auto einzubrechen. Wir hatten daher etwas Ärger mit der Autovermietung. Am Flughafen. Zum Glück waren wir zusatzversichert und bekommen das Geld hoffentlich wieder erstattet. Ist trotzdem erstmal ärgerlich, besonders da wir selbst nichts aktiv falsch gemacht haben.


Mittlerweile sind wir in Ecuador angekommen und freuen uns schon darauf euch bald von unserer Zeit hier zu berichten!

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