Tage 8 und 9 in Costa Rica

An Tag 7 sind wir wieder in die Hauptstadt San José und haben unseren Mietwagen abgeholt. Wir haben in Vorfeld sehr mit uns gerungen, ob wir tatsächlich ein Auto mit Allradantrieb brauchen – typisch Backpacker, Budget und so – und haben uns letztlich nur dafür entschieden weil wir ein gutes Angebot gefunden haben. Rückblickend sind wir sehr froh darüber! Schon auf dem Weg nach Drake an Tag 8 hatten wir die letzten 27km ausschließlich Schotterpiste und ab und zu ein paar Flüsse zu durchqueren.

Ohne Allradantrieb wäre das undenkbar gewesen!

Etwa 40km vor der Ankunft haben wir eine kurze Pause gemacht um die grandiose Aussicht zu fotografierten. Das Highlight zeigte sich als wir schon aus dem Auto ausgestiegen und dabei waren das Meer zu fotografieren, denn mit Gebrüll entfernte sich plötzlich einen ganzes Rudel Affen aus einem Baum. Immerhin einen haben wir noch vor die Linse bekommen.

In Drake angekommen stellte sich heraus, dass wir mit unserer Unterkunft großes Glück hatten! Zum ersten mal waren wir in einem Hostel mit Gemeinschaftsbädern und -küche, aber wir waren die einzigen Gäste und hatten daher alles für uns alleine.

Den restlichen Tag 8 haben wir an der Bahia Drake relativ unspektakulär am Strand verbracht.

Eines muss ich euch noch erzählen: wir gingen in Drake einkaufen für die nächsten Tage. Beim einkaufen haben wir einen typischen Tourifehler begangen: wir haben om Supermarkt Lebensmittel gekauft, auf denen kein Preis stand. Für uns hier nichts besonderes, denn auf Wasser steht hier schließlich nie ein Preis. Und so kauften wir eine 400g-Packung Gouda für umgerechnet 9,00 € und eine Packung Wurst (6 Scheiben) für umgerechnet 4,50 €. ?


Für Tag 9 haben uns die Betreiber des Hostels einen 2-stündigen Spaziergang zur playa San Josécita empfohlen. Der Weg führt über weite Strecken an der Küste und später sogar am Nationalpark entlang. Meist kann man auf dieser Strecke Tiere sehen. Unser Plan war also 2 Stunden zum Strand laufen und Tiere schauen, 3 Stunden am Strand bleiben und dann 2 Stunden zurückspazieren – so wären wir immernoch vor dem täglichen Regen ab 17:30 Uhr zurückgewesen – ein bisschen bequem ist man ja. ?

Kaum waren wir den ersten von 9 Kilometern gelaufen fing es mal wieder an zu regnen als würde die Welt untergehen. Gut, dass wir Regenjacken dabei hatten!

Aufgrund des Regens verging bei mir schnell die Lust am Wandern. Zudem war die strecke durch den regen sehr unbequem: schmale Wege, teils sehr steil und durc  den regen aufgeweicht und matschig. Wir wanderten 3,5 Stunden durch sehr schwieriges Gelände inkl. Hängebrücken und Flüssen, die wir zu Fuß überqueren mussten. Ab und an machten wir Pausen am Wasser.

Da wir jedoch nach 3,5 Stunden noch immer nicht an dem Strand angekommen waren und wir laut Google Maps sogar noch 40 Minuten (von anfänglichen 2:07 Stunden) vor uns hatten, drehten wir schließlich um. Wie wir später erfuhren lag es außerdem am Regen, dass wir kaum Tiere sehen konnten. Einen grandiosen Schnappschuss haben wir allerdings:

Um 17:15 Uhr, und damit kurz vor dem täglichen Regen, waren wir schließlich zurück am Hostel.


An Tag 10 stand der vorerst letzte Ortswechsel an, denn am Samstag verlassen wir bereits Costa Rica. Was wir aber an unserer letzten Station in Manuel Antonio erlebt haben war einfach überwältigend!

(Mehr Fotos gibt’s in der Galerie)

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